Neu und responsive !

By | aktuelles

nachdem die alte Homepage (inzwischen hat sie auch schon fast 6 Jahre auf dem Buckel) in die Jahre gekommen ist und nicht mehr mit den aktuellen mobilen Endgeräten kompatibel ist, war es an der Zeit sich mit neuen Ideen auseinanderzusetzen.

Ich freue mich nun an einen Entwicklungsstand gekommen zu sein, den ich nun guten Gewissens zeigen kann, wenn sich auch noch ein paar Dinge im Laufe der Zeit ändern werden. Ich hoffe das gezeigte überzeugt und bin schon sehr gespannt auf neue interessante Projekte, die ich im Portfolio-Bereich ergänzen kann.

2005-2007

2007-2010

2010-2016

ab 2016

Neue Möglichkeiten der Verknüpfung

By | userinterface

Eine tolle Studie des MIT, die es vorsieht bestimmte Objekte und Funktionen zu verknüpfen. Als Trigger dient eine Art QR Code, das System erkennt das Objekt und kann dann individuelle Funktionen übernehmen. Eigentlich mein Traum (geht teilweise in Richtung meiner Smartwatch Idee).
Leider, so wie ich mich kenne, würde ich dann so viel individuell einstellen, dass ich, sofern es keine nachvollziehbare Übersicht gibt, nach ein paar Wochen bei weniger benutzen Funktionen wohl nicht mehr weiss, mit welcher Objekt welche Funktion gesteuert wird. Daher wäre wohl auch eine Art Farbcodierung sinnvoll (zB. das Objekt und das Funktionsobjekt leuchten in identischen Farben), das man so eine Zusammengehörigkeit erkennen kann.

Meine SmartWatch 2034

By | Allgemein, userinterface

Morgen will Apple anscheinend eine „iWatch“ vorstellen. Was man bis jetzt gesehen hat, überzeugt mich nicht und da ich schon lange in meiner Phantasie mit ein paar Konzepten spiele, habe ich diese kurzer Hand auf eine SmartWatch im Jahr 2034 adaptiert.

Man braucht keine sperrigen Computer mehr, stattdessen genügt ein hauchdünnes Armband. Da man in Zukunft sämtliche Elemente wie Chips, Sensoren, Leiterbahnen, Display und Solarzellen einfach auf ein Trägermaterial wie eine Folie, Stoff oder Papier etc. drucken kann (Quelle), ist es zu jener Zeit kein Problem, äußerst leistungsfähige „Hardware“ für alle möglichen Einsatzgebiete zu erstellen.

Der Körper dient sowohl als Speichermedium (Festplatte, Cloud) wie als Leiterbahn und zusätzliche Energiequelle. Die körpereigenen sensorischen Fähigkeiten können vom Armband bei Wunsch abgefragt und bearbeitet werden. Berühre ich zum Beispiel eine Tasse sehe ich auf dem Display, wie heiß mein Kaffee ist.

Visuelles Ausgabemedium kann das bedruckte Display des Armbandes sein. Man kann sich aber auch einen Chip auf die Schläfe kleben, über den dann der Informationsaustausch mit dem Auge bzw. dem Gehirn erfolgt (Quelle). Darüber werden dann an allgemein vorgegebenen Standorten (die Werbung wird nerven) Bilder, Informationen oder die Arbeit eingeblendet, ähnlich wie bei einem Headup-Display. Das Ganze kann natürlich „noch“ mechanisch deaktiviert werden.

Wie würde mein Büro also im Jahr 2034 ausgestattet sein? Heute ist auf dem Tisch mein Monitor noch sehr präsent, der in 20 Jahren dort natürlich nicht mehr stehen würde. An seiner Stelle wäre für meine Augen ein virtuelles Display sichtbar, das natürlich über Freigaben an der Stelle, an der ich es sehen würde, auch für andere Personen sichtbar wäre. Sprich: eine körpereigene „Augmented reality“. Die Ausgabe über den Sehnerv kann auch als Eingabe funktionieren, alles was man sieht und mit dem gesehenen interagiert, kann verarbeitet werden.

Wenn ich das auf ein Automotive Beispiel übertrage, könnte das wie folgt aussehen:

Ich greife an die Tür meines Wagens, dieser erkennt mich über meine (nur für zertifizierte Objekte entcodiertbare) Signatur, die von meinem Armband über meinen Körper an meine Hand zum Griff weitergeleitet wird. Ich kann die Tür öffnen und sehe an den gewohnten Stellen die nötigen Informationen, die ich virtuell eingeblendet mit meinen Augen sehen kann. Sollte ein Beifahrer neben mir sitzen, wird er vom System des Wagens erkannt, das zunächst eine Freigabe einfordert. Erst dann kann er über die Ansicht zu den für ihn relevanten Infotainment-Funktionen verfügen. Auf meinem Lenkrad (ja das gibt´s dann immer noch!) sehe ich virtuelle Interaktions-Elemente. Umfangreiche Eingaben wie Suche oder Zieleingaben erfolgen über die Sprechfunktion, die inzwischen wie ein normaler Dialog funktioniert (zehn Jahre später wird über den Sehnerv-Chip eine kognitive Eingabe/Steuerung möglich sein – Quelle).

Über einen Sensor im Armband, der die Körpertemperatur aufnimmt, wird die Klimaanlage gesteuert. Die Musikbibliothek, die in meinem kleinen Finger gespeichert ist, streamt über Funk von Armband zur Headunit und somit zu den Ausgangsmedien die gewünschten Titel.

Aus meinem Daumen ist mein Adressbuch zugänglich und wird an die Navigationssoftware im Armband weitergeleitet.

Das Armband erkennt Gefahrensituationen und kann schneller als das Gehirn reagieren. Es sendet einen Impuls an die Bremsen und das Lenkrad und gewährleistet so viel mehr Sicherheit. Es wird für alle Fahrzeuge einen vordefinierten Abstand geben, der Staus vermeidet und entsprechend vorausschauende Geschwindigkeitsempfehlungen je nach Energieverbrauchswunsch gibt.
Und so weiter und so weiter …

»Festo Icon-Lib«

By | userinterface

Von 2012 bis 2015 haben wir für die Software von Festo die Icons entwickelt. Nun darf ich hier eine kleine Auswahl zeigen.
Die anfängliche Stilfindung und Entwicklung war sehr intensiv, das Ergebnis sind inzwischen ca. 300 Icons (Programm-Icons und Software-Icons).
Da im Vorhinein klar war, dass sehr viele Funktionen abgedeckt werden sollten, bedurft es einer smarten Lösung von Kombinationen aus Objekt-Icons (gefordert waren 32x32px und 16x16px) und Funktions-Icons, die wiederum in drei Kategorien aufgeteilt wurden: Aktions-Icons (rechteckig), Informations-Icons (rund) und den Warn-Icons (dreieckig), die jeweils in einer aussagekräftigen Akzentfarbe dargestellt werden.
Durch diese Lösung haben wir inzwischen eine Kombinationsmöglichkeit von mehreren tausend Icons.

An dieser Stelle möchte ich mich noch mal bei den verantwortlichen von Festo für die Geduld, der langen intensiven und netten Gesprächen bedanken, die meiner Meinung nach ausschlaggebend für das bisherige gute Ergebnis sind.

Dieter Rams: 10 Thesen

By | Allgemein

Um stetig auf dem Laufenden zu bleiben, bin ich bei meinen alltäglichen Recherchen wie so häufig über Dieter Rams gestolpert, dessen Philosophie doch sehr viel Einfluss auf meine Arbeiten hat („Weniger, aber besser. Less but better“).

Ich behaupte nun mal ganz frech, dass die „10 Thesen für gutes Design“ auch auf das Interfacedesign im Automotivebereich anwendbar sind (wenn auch nur im übertragenen Sinne):

01 Gutes Design ist innovativ.
02 Gutes Design macht ein Produkt brauchbar.
03 Gutes Design ist ästhetisch.
04 Gutes Design macht ein Produkt verständlich.
05 Gutes Design ist unaufdringlich.
06 Gutes Design ist ehrlich.
07 Gutes Design ist langlebig.
08 Gutes Design ist konsequent bis ins letzte Detail.
09 Gutes Design ist umweltfreundlich.
10 Gutes Design ist so wenig Design wie möglich.